Was in eine Pressemappe für Destinationen gehört — und was nicht
In der Pressearbeit für Destinationen entscheidet oft die Mappe über den ersten Eindruck — noch bevor jemand vor Ort ankommt. Zu dicke Ordner mit Werbesprüchen landen in der Ablage; zu dünne PDFs ohne Fakten erzeugen Rückfragen.
Unbedingt dabei
- Kurzprofil der Destination (Lage, Anreise, Übernachtungsstruktur) auf einer Seite
- Aktueller Anlass mit Datum, Sperrfrist und Ansprechperson inkl. Mobilnummer
- Drei bis fünf konkrete Tipps mit Öffnungszeiten und barrierefreien Hinweisen, wo vorhanden
- Bildauswahl mit klaren Nutzungsrechten und Fotografennennung
- Karte oder Skizze zu Treffpunkten bei Pressereisen
Besser weglassen
Lange Markengeschichten ohne Ortsbezug, unklare Superlative („die schönste Region“) und Bildstrecken ohne Rechtehinweis. Ebenso wenig hilfreich sind Sammelmappen, die zehn Partner gleichlautend beschreiben — Redaktionen brauchen Unterscheidung.
Wer Destinationskommunikation und Pressearbeit zusammendenkt, hält die Mappe schlank und aktualisiert sie pro Anlass, statt einmal im Jahr eine Universaldatei zu verschicken.